AGIEREN MIT KUNST - Eine Studie des LaFT

Eine Studie des Landesverbands Freier Theater Baden-Württemberg e.V. (LaFT)

Herausgeberinnen: Gabi dan Droste und Ursula Jenni

Der Ausgangspunkt: Labor ERFAHRUNGEN TAUSCHEN – Juli 2013 – Theaterhaus Stuttgart

Tagung mit Folgen: Im Sommer letzten Jahres kamen Tanz-, Theaterschaffende und Kulturpädagogen aus ganz Deutschland sowie Kinder und Jugendliche aus der Region Stuttgart zu zwei intensiven Tagen im Theaterhaus Stuttgart zusammen, um ihre Erfahrungen mit Projekten der Kulturellen Bildung auszutauschen. Der Name des Treffens war Programm. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Veranstaltungen dieser Art stand die Praxis der Kulturellen Bildung im Bereich Darstellende Künste im Mittelpunkt, nicht die konzeptionelle oder theoretische Arbeit. Organisiert in vier Laboren – darunter drei, in denen Erwachsene und Jugendliche gemeinsam aktiv waren – beleuchteten die 105 Projektteilnehmer die künstlerischen Prozesse der Kulturellen Bildung, indem sie sich selbst in einen künstlerischen Prozess begaben. Ziel war es, die Selbstbeobachtung anzuregen, sich das Zusammenspiel von künstlerischen und pädagogischen Elementen bewusst zu machen, vor allem aber: diese Erfahrungen mit anderen zu teilen und von anderen zu lernen!

Raus aus dem Schneckenhaus, rein in den Dialog: eigene Erfahrungen dokumentieren, weitergeben, hinterfragen

Viele Projekte, mehr Austausch: Der Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. (LaFT) fördert seit 2009 zahlreiche Vorhaben im Bereich Kulturelle Bildung. Doch mit der Zeit wurde den Verantwortlichen immer klarer: Die Macher verschenken allzu oft Potential, indem sie ihre Erfahrungen für sich behalten statt in Dialog mit anderen Kulturschaffenden zu treten. Diese Erkenntnis gab den entscheidenden Anstoß – zunächst für die Tagung, dann für den Studien-Band. Als Partner konnte der LaFT die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg gewinnen. Ihre Unterstützung machte es möglich, die Ergebnisse der Tagung in einem ansprechenden Buch plus DVD-Dokumentation festzuhalten. Ergänzt wird der Report durch Interviews mit Kulturschaffenden aus der freien Szene sowie eine umfassend angelegte qualitative Auswertung der kulturellen Bildungsarbeit und ihrer Medienpräsenz. Wer sich ernsthaft mit dem Thema Praxis der Kulturellen Bildung befasst, wird an dieser Publikation nicht mehr vorbeikommen.

Studie und DVD AGIEREN MIT KUNST: Die Inhalte

Miteinander Kunst schaffen, miteinander reden, miteinander lernen – das Feedback der Teilnehmer war geradezu euphorisch, wohl eben weil das Gelingen der Tagung ganz unmittelbar mit ihnen selbst zu tun hatte. Unhierarchisch, offen, gleichgesinnt waren die Stichworte, die immer wieder zu hören waren. Schnell kristallisierte sich heraus: Das Prinzip Austausch funktioniert gerade in der Kulturellen Bildung deutlich besser als das „Leitungsprinzip“ herkömmlicher Workshops. Entsprechend ergiebig und gut verwertbar fiel die Bilanz der Stuttgarter Veranstaltung aus.
Im ersten Teil der Studie werden die vier Künstlerischen Laboratorien vorgestellt, die sich je eigene Fragen und Ziele gesetzt hatten als da wären: Wie geht Kunst? / Privatraum und Kunstraum / Reality Check sowie Über die (Un-)Möglichkeit, gemeinsam eine Idee zu entwickeln. Ein Filmteam des MIME Centrum Berlin begleitete und dokumentierte die gesamte Stuttgarter Tagung – die DVD liegt der Buchausgabe bei.

Um die qualitative Einschätzung und Auswertung geht es im zweiten Teil von AGIEREN MIT KUNST – ein Thema, das in der Szene von jeher kontrovers diskutiert wird: Steht Kulturelle Bildung eher unter dem Vorzeichen Kunst oder Bildung? Wie lässt sich die Qualität der künstlerischen Prozesse fassen? Welche Wirkung haben sie auf die Kulturschaffenden und die Teilnehmer? Wie und nach welchen Maßstäben entscheiden Jurys? Und wie berichten die Medien über Kulturelle Bildung?

Studie und DVD AGIEREN MIT KUNST: Die Perspektiven

Welche Hoffnungen und Ziele verbindet der LaFT mit der Publikation der neuen Studie? Zunächst und mittelfristig soll sie dazu anregen, reflektierter zu arbeiten und die eigene Praxis in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Informationen teilen, Erfahrungen tauschen, künstlerisch wachsen. Mittelfristig wäre es begrüßenswert, wenn das erfolgreiche Format der künstlerischen Labore bundesweit aufgegriffen würde, damit sich gerade auch Kulturschaffende aus der freien Szene fortbilden können. Langfristig steht die Vision einer großen Online-Plattform, die den kollegialen Austausch über die Praxis der Kulturellen Bildung möglich macht. Schließlich geht Kulturelle Bildung uns alle an. Reden wir miteinander – und vor allem: Reden wir mit!

Die Studie AGIEREN MIT KUNST wurde in Auftrag gegeben und konzipiert vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. (LaFT). Die Herausgeberinnen sind Gabi dan Droste und Ursula Jenni. Unterstützt wurde AGIEREN MIT KUNST von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Pressekontakt AGIEREN MIT KUNST: Nicola Steller, steller@freie-pr.de, Tel. 07156-350616

 

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                                                       Pressemitteilung (PDF)

Teaser: 

"Informationen teilen, Erfahrungen tauschen, künstlerisch wachsen."

Die Studie AGIEREN MIT KUNST wurde in Auftrag gegeben und konzipiert vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. (LaFT). Unterstützt wurde AGIEREN MIT KUNST von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Herausgeberinnen: Gabi dan Droste und Ursula Jenni

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