Ausschreibungen


Theaterpreis des Bundes 2019

Bewerbungen bis 15. Februar 2019 möglich

Es ist wieder soweit: Für den THEATERPREIS DES BUNDES 2019 können sich kleine und mittlere Theater sowie Spielstätten und Produktionshäuser der freien darstellenden Künste der Bundesrepublik Deutschland bewerben!

Voraussetzung ist in der Regel ein regelmäßiger Spielbetrieb mit verschiedenen Stück-Angeboten und/oder weiteren gesellschaftlich relevanten, aktivierenden (partizipativen) Programmbestandteilen in einer eigenen Spielstätte. Ausschlaggebend ist das Programm unter Gesamtwürdigung aller Aktivitäten, die das Haus ganzjährig anbietet. Nicht zwingend notwendig ist ein festes Ensemble oder Eigenproduktionen, aber eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit bestimmten Künstlerinnen und Künstlern sollte bestehen.

In der Regel sollte eine öffentliche Förderung bestehen (Ausnahmen können z. B. kleine private Theater auf dem Land sein). In den Bewerbungen sollen sich die Theater und Spielstätten ihr Programm und außergewöhnliche, exemplarische Leistungen auf in der Spielzeit 2017/2018 beziehen.

Der THEATERPREIS DES BUNDES 2019 will Theater und Spielstätten würdigen, die in ihren Programmen, Produktionen oder Entscheidungen einen künstlerischen Anspruch verteidigen, durch ihre Programmarbeit in ihre Umgebung hineinwirken und auf diese Weise gesellschaftliche Relevanz erlangen, die überregionale Beachtung verdient. Zehn Preise mit einem Gesamtvolumen von 800.000 Euro sollen Vorhaben unterstützen, welche die Rolle der Theater als Orte der Begegnung und der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen und als künstlerisches Experimentierfeld erlebbar machen. Betrachtet wird jeweils das Gesamtprogramms eines Theaters oder einer Spielstätte.

Auf Vorschlag einer Fach-Jury, bestehend aus Theaterfachleuten, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln einen Überblick über die Arbeit der kleinen und mittleren Theater haben und überregional orientiert sind, werden bis zu zehn Preise vergeben. Die Berufung der Jury erfolgt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Aufgrund der Zielsetzung, vor allem kleine und mittlere Theater außerhalb der Metropolen zu stärken, werden maximal drei Preise an Theater und Spielstätten in Städten mit mehr als 300.000 Einwohner*innen und mindestens sieben Preise an Theater und Spielstätten in Orten mit darunter liegender Einwohnerzahl vergeben. Die Preisträger*innen verpflichten sich, die Preisgelder für die weitere künstlerische Programmarbeit oder für die Verbesserung der künstlerischen Produktionsbedingungen zu verwenden.

Die Bekanntgabe der Preisträger*innen erfolgt im Mai 2019. Die Preisverleihung soll im Juni 2019 stattfinden.

Die Durchführung des Bewerbungs- und Juryverfahrens, der Preisverleihung und eines begleitenden Symposiums liegt beim Deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI).

 

Hier findet sich die offizielle Ausschreibung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Bewerbungsformular findet sich hier.

 

Bei Fragen stehen Frau Dorothea Lautenschläger und Herr Michael Freundt vom ITI unter Telefon 030 / 611 0765 13 bzw. mittels E-Mail an theaterpreis@iti-germany.de zur Verfügung.

 

Mehr unter www.iti-germany.de/theaterpreis