Aktuelle Projekte
3 Tage Frei 2026
Festival der Freien Darstellenden Künste in Stuttgart und Baden-Württemberg.
Aus 6 Tage Frei wird 3 Tage Frei – keine halben Sachen für die Freie Szene
Wegen massiver Sparmaßnahmen der Stadt Stuttgart wird das 6 Tage Frei in diesem Jahr in verkürzter Form stattfinden. Was bleibt, ist der Anspruch den Freien Darstellenden Künsten in ihrer Vielfalt und Risikofreudigkeit, eine Bühne zu geben – gerade jetzt, wo sie diese mehr denn je brauchen. 3 Tage Frei ist das Festival der Freien Darstellenden Künste in Stuttgart und Baden-Württemberg. Seit 2015 bringt es alle zwei Jahre herausragende Produktionen und künstlerische Positionen aus der Freien Szene Baden-Württembergs auf die Bühne – mit Fokus auf Vielfalt, Diskurs und Vernetzung.
„Exchanging Practice – Changing Perspective“
Plattform für inklusive und partizipative Vermittlungspraktiken in den Darstellenden Künsten
Im Januar 2024 veranstaltete der Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. gemeinsam mit der TanzSzene Baden-Württemberg e.V. die Plattform "Exchanging Practice - Changing Perspective" zur Vermittlungspraxis in den Darstellenden Künsten im Karlstorbahnhof in Heidelberg. Zwei Tage lang tauschten sich mehr als 60 Kulturschaffende über ihre Methoden und Erfahrungen aus, zahlreiche Expert:innen kamen zu Wort.
Die interdisziplinären Plattform richtete in Vorträgen, Workshops und Gesprächen den Blick auf künstlerische Praktiken, die kulturelle Teilhabe durch Partizipation, Inklusivität, Barrierefreiheit und Diversität stärken. Das Programm beleuchtete, was in den Darstellenden Künsten im Hinblick auf kulturelle Teilhabe schon erreicht wurde und wie die Praxis und Expertise in die Gesellschaft hinein wirkt. Es wurde auch diskutiert, welche Entwicklungen in der Zukunft notwendig sind, um die Verbindung zwischen künstlerischer Produktion und Vermittlungspraxis zu stärken.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, dank der leidenschaftlichen Beiträge aller Teilnehmenden, Workshopleiter, Diskussionsteilnehmer und der Menschen hinter den Kulissen. Ihr Engagement hat dazu beigetragen, dass diese zwei Tage zu einem äußerst bereichernden und inspirierenden Erlebnis wurden.
Die Plattform "Exchanging Practice - Changing Perspective" hat gezeigt, dass durch gemeinsame Anstrengungen und den Austausch von Wissen und Erfahrungen, die darstellenden Künste eine noch größere Rolle in der Förderung einer inklusiven und vielfältigen Gesellschaft spielen können.
ACTO – Städte- und Gemeindebund-Theater Oberrhein
Ein grenzüberschreitendes Kulturprojekt für den Oberrhein
Das Projekt Städte- und Gemeindebund-Theater Oberrhein ist ein neuartiges Kulturvorhaben im Programmgebiet Interreg Oberrhein. Es bringt mehr als 30 deutsche und französische Gebietskörperschaften, Institutionen, Verbände und Kulturbetriebe in einem gemeinsamen Kultur-Netzwerk zusammen. Ziel ist es, mehrsprachige, mobile und professionelle Kulturangebote dauerhaft in der Fläche zu verankern – insbesondere in ländlichen Räumen, die bislang kaum von grenzüberschreitender Kulturarbeit profitieren konnten.
Toolkit "Nachhaltig produzieren"
Wir machen mit!
Das Toolkit „Nachhaltig produzieren“ des Bundesverband Freie Darstellende Künste bietet einen praxisnahen Beitrag zur ökologisch und sozial nachhaltigen Entwicklung in den Freien Darstellenden Künsten und Freien Musikensembles an. Es ist keine Checkliste, sondern ein praktisches Werkzeug: Es schafft einen Überblick, erleichtert den Zugang zu Wissen und lädt dazu ein, im eigenen Tempo konkrete Schritte zu gehen.
Trotz knapper Ressourcen handeln viele Akteur*innen bereits nachhaltig. Um dies langfristig zu sichern, braucht es bessere Rahmenbedingungen und gezielte Förderung – denn Nachhaltigkeit ist eine gemeinsame Verantwortung.
Vergangene Projekte
Agieren mit Kunst - Erfahrungen und Dialog im Fokus
2014
von Gabi dan Droste und Ursula Jenni (Hg.)
In der Regel messen Agierende in Projekten der Kulturellen Bildung den Erfahrungen,die sie durch die Begegnung mit Kunst und künstlerischen Mitteln erfahren, selbstg roße Bedeutung bei. Viele Kunstschaffende wiederum verfügen über einen breiten künstlerischen Erfahrungsschatz und über Kriterien, nach denen sie ihre Projekte bewerten. Die Erfahrungen, die leitende Künstler_innen, teilnehmende Spieler_innen und im Umfeld Mitwirkende durch ihre Projekte machen, stehen im Mittelpunkt dieser Studie.
Freie Darstellende Künste im Ländlichen Raum
2016
Mit dieser Studie möchte der LaFT sich ein Bild von der Theatersituation in ländlichen Räumen machen. Neben der Situationsbeschreibung soll die eigene Arbeit überprüft werden, um gegebenenfalls stärker auf die spezielle Situation des ländlichen Raums eingehen zu können. Da das Themenfeld „Freie Darstellende Künste im ländlichen Raum“ sehr breit ist, konzentriert sich diese Untersuchung im Wesentlichen auf zwei Schwerpunkte. Neben den Daten aus dem Gastspielförderprogramm stehen die Sicht und Situation derer im Mittelpunkt, die als Theaterveranstalter fungieren. statt einer Nabelschau soll der Blick von außen neue Erkenntnisse bringen.
Wir möchten erfahren, wer die Gastspielveranstalter sind und welche Bedeutung die Vorstellungen für sie haben. Was motiviert sie, Gastspiele zu buchen, und was hält sie davon ab? Entsprechen die Angebote und Fördermöglichkeiten den aktuellen Anforderungen oder müssen sie auf spezifische Bedürfnisse bzw. Entwicklungen hin überarbeitet werden? Um Ansatzpunkte für mögliche Verbesserungen zu finden, ist es notwendig, die Einstellungen, die Erwartungen und die Situation derjenigen besser zu verstehen, die die Künstler engagieren. Selbstverständlich ist auch die Sicht der Theater selbst entscheidend. Die Einbindung der Künstlerseite war im Rahmen dieser Studie jedoch nicht vorgesehen und kann eventuell an anderer Stelle erfolgen.