Rostige Rosen

Das Theaterstück "Rostige Rosen" folgt den Spuren der Schamanen und entführt in die magische Welt des Unbewussten. Naturvölker haben stets alle Lebensformen angenommen und integriert. Die Grenzgänger zwischen den Geschlechtern waren Vermittler und Bindungsglied der verschiedenen Dimensionen und Welten. Im Wechsel von poetischen Traumsequenzen, informativem, medizinischem und sachlichem Wissen sowie authentischen Lebensgeschichten werden Rollenklischee reflektiert, überdacht und es kann festgestellt werden, dass stets mehr verbindet, als trennt. Das Stück soll zeigen, dass nicht die geschlechtliche Zugehörigkeit das Wesentliche ist, sondern die Menschen mit ihrem Wunsch, in Freiheit und selbstbestimmt leben zu können, auch in Bezug auf ihre Sexualität. Gelungenes Plädoyer für das Anderssein Horst Emrich beeindruckt im Kulturwerk mit „Rostige Rosen“.