Alexander Opitz

Kondolenzseite in Gedenken an Alexander Opitz:

Alexander Opitz, der langjährige Geschäftsführer des Landesverbandes Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. (LaFT BW) ist Ende Mai 2022 im Alter von 62 Jahren gestorben. Bis zuletzt war er als Geschäftsführer des LaFT tätig und feierte erst kürzlich sein 20jähriges Dienstjubiläum. Aus seiner vorherigen Laufbahn brachte er nicht nur das Know-how, sondern auch das Verständnis und Gespür für die Situation der Darstellenden mit: Er war lange Jahre als Schauspieler an verschiedenen Bühnen verpflichtet und leitete unter anderem das Harzer Bergtheater Thale.

Seit Alexander Opitz im Mai 2002 die Position des Geschäftsführers übernahm, formte er den Landesverband in Baden-Württemberg zu einer starken Organisationsstruktur, die heute mehr als 200 Mitglieder zählt. Seinem kulturpolitischen Geschick und seiner Durchsetzungskraft verdankt der Landesverband erhebliche Mittelerhöhungen, mithilfe derer er neue, speziell auf die Bedürfnisse der Freien Szene zugeschnittene Förderinstrumente einsetzte.

Von 2006 bis 2015 war Alexander Opitz zusätzlich auch Vorsitzender des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste (BFDK). Ebenfalls ein Erfolgsmodell! Denn mit ihm entwickelte sich der Bundesverband zum wichtigsten kulturpolitischen Gremium innerhalb der Freien Theaterszene Deutschlands. Durch seinen Einsatz erwirkte er für den Bundesverband die Förderung durch den Bund, die eine eigene Geschäftsstelle möglich machte.

Durch sein leidenschaftliches Engagement prägte Alexander Opitz in den letzten zwanzig Jahren wie kein anderer die Freie Tanz- und Theaterszene Baden-Württembergs und Deutschlands.

Eine starke Persönlichkeit mit schier unbeugsamem Temperament hat die Bühne verlassen. Wir alle werden seine umsichtige, vertrauensvolle und manchmal streitlustige Art sehr vermissen - aber auch den scherzenden Freund Alexander.

Da Alexander Opitz durch sein Wirken auf vielerlei verschiedenste Menschen traf, möchten wir Ihnen hier Raum geben, um seiner zu gedenken.

Kondolenzbuch

Kommentare (74)

  • Helge-Björn Meyer
    am 30.05.2022
    Voll Dankbarkeit.
  • Kirsten Haß
    am 30.05.2022
    Alexander, das ist nicht fair! Wir haben uns lange nicht gesehen, aber nicht aus den Augen verloren, denn Dein riesengroßes Engagement für die Freien Theater war immer weithin sichtbar. Der BuFT war uns beiden wichtig: Über die lokalen Grenzen hinaus denken, kulturpolitisch wie künstlerisch den Theaterbereich als einen, großen, voran denken. Du hast Dich nie geschont, weil Dir jeder Termin, jedes Treffen wichtig war. Du warst jederzeit ansprechbar und - was für eine schöne Eigenschaft - immer wieder begeistert vom Theater. Danke für viele gute Gespräche, ich möchte fast wie so oft am Ende eines Treffens zu Dir sagen: "Pass auf Dich auf!". Haste nicht immer gemacht, aber auf die anderen, auf uns, hast Du aufgepasst. Salut, lieber Alexander.
  • Sören Fenner
    am 30.05.2022
    Lieber Alexander, nun hast Du diesen schönen Planeten verlassen. Du warst eine Lokomotive, ein Geniesser, ein Kraftpaket, einer, der gern gelacht hat, der das Leben genossen hat. Aber Du konntest auch tief traurig sein, wenn andere Deinen Argumenten nicht folgen wollten - oder wenn sie nicht das Gesamte im Blick hatten, sondern nur ihr Einzelinteresse.

    Du hast für die Freien Darstellenden Künste gelebt. Du hast Dir immer wieder etwas Neues ausgedacht, um die Freien Darstellenden Künste zu stärken: Ohne Dich gäb es keinen Bundesverband - Du hast eine Reihe von fähigen Kolleg*innen sorgfältig aufgebaut und sie in die erste Reihe gestellt. Ohne Dich gäb es vermutlich keine freiwillige Versicherung für Freie Darstellende Künstler*innen in der Bayerischen Versorgungskammer. Du hast maßgeblich die Mindesthonorar-Empfehlungsdebatte angestoßen. Und nicht zuletzt hast Du in vielen Einzelgesprächen Budget-Erhöhungen erwirkt - und zwar durch Beharrlichkeit, Kreativität, Power, den "großen Auftritt" - und nochmal Beharrlichkeit. So hab ich von Dir Politik gelernt.

    Ich danke Dir für viele schöne gemeinsame Stunden in Hamburg. Für die guten Gespräche, für Deine Großzügigkeit, für Dein Lachen und dafür, dass Du mir Politik beigebracht hast.

    Voll Dankbarkeit und Trauer, Sören Fenner
  • Werner Schretzmeier
    am 30.05.2022
    Ein Kämpfer, der ERINNERUNG hergestellt hat, nicht VERGESSEN! Eine großartige Lebensleistung. Ein Glücksfall für alle Theaterschaffenden außerhalb der ökonomischen Komfortzone. Ein Preis, ein Festival sollte nach ihm benannt werden, so bleibt er für uns gegenwärtig.
  • Stephan Behrmann
    am 30.05.2022
    Seiner unbändigen Energie und seiner Nachdrücklichkeit haben die freien darstellenden Künste in Deutschland viel zu verdanken. Durch sein leidenschaftliches Engagement sind für die Künstler:innnen wichtige Zugänge entstanden – zu Fördergeldern, zu sozialen Sicherungssystemen. Der Bundesverband verdankt ihm eine seine Geschäftsstelle und im Beirat der Künstlersozialkasse war er ein starkes Bollwerk gegen die Schleifung der Standards. Das sind Dinge, die ihn und seine Arbeit überdauern. Was für mich aber vor allem bleibt, ist die Erinnerung an einen sehr herzlichen, aufrichtigen, streitbaren und kraftvollen Menschen, der denen, die er auf Augenhöhe wähnte oder die er – warum auch immer – ins Herz geschlossen hatte, bedingungslose Wertschätzung entgegenbrachte. Danke, Alexander – für alles.
  • Bernd Lafrenz
    am 30.05.2022
    LIeber Alexander! Mit großem Respekt vor Deiner immensen Leistung, Dich als Vertreter der Freien darstellenden Künstler*innen 20 Jahre lang so ins Zeug gelegt zu haben, nicht nur für den LAFT eV Baden- Württemberg sondern auch noch für den Bundesverband mit all deren Mitgliedern und mit großer Dankbarkeit für Deine Offenheit in freundschaftlicher Art , jeder Künstler*in zugewandt gewesen zu sein, immer ein offenens Ohr gehabt zu haben, rufe ich Dir ein FARE WELL my Dear zu. Danke für Deine Zeit! Du hast Berge bewegt! Voller Hochachtung!
    Ciao Bernd Lafrenz
  • Anne Schneider
    am 30.05.2022
    Lieber Alexander, wo ständen die freien darstellenden Künste heute ohne Dich? Du hast an so vielen entscheidenden Stellen ein Bewusstsein dafür geschaffen, was es bedeutet, Kunst zu machen und damit aus allen Rastern zu fallen. Du hast unermüdlich aufgeklärt - die Politik, die Verwaltung und die Szene. Auch vor den größten Herausforderungen bist Du nicht zurückgeschreckt und hast dadurch Vieles für die Akteur:innen der freien darstellenden Künste erleichtert und erwirkt. Dafür ein großes Dankeschön! Gute Reise!
  • Julian Kamphausen
    am 30.05.2022
    Diese einmalige Kombination aus kenntnisreicher und penibler Hartnäckigkeit (wenn es um den Umgang mit der Politik, Verwaltung, KSK, etc. ging) und einer nie in Frage gestellter, herzlicher Grundsolidarität mit allen Menschen, die Kunst unter schweren und schwierigsten Bedingungen, hat mich an Alexander Opitz außerordentlich beeindruckt. Wir werden uns an ihn erinnern. Herzliches Beileid den Angehörigen und Kolleg*innen.
  • Janina Benduski
    am 30.05.2022
    Vor allem die langen Gespräche in der Oderquelle.
    Cheers, Alexander.
  • Ute Kahmann
    am 30.05.2022
    ... weißt Du noch, als wir zu fünft den ersten Bundeskongress in Stuttgart organisiert haben? Als es endlich auf Grund Deines Engagements Geld gab für die Freie Szene. Die ersten Jahre des BUFT´s, hast Dich immer so gefreut, wenn sich ein neuer Landesverband gegründet hat und diesen hast Du dann tatkräftig unterstützt. Dabei hast Du schon in BW so viel gearbeitet. Aber die Stärkung des Bundesverbandes war Dir sehr wichtig.
    Du warst ´ne Lokomotive, laut, stark, mit oftmals verblüffend kreativen Lösungsansätzen.
    Lieber Alexander, was für ein Glück, dass es Dich gab und danke für Dein unermüdliches Kämpfen für die Freie Szene, Deinen Humor und Deine Lust am Leben und der Kunst.
  • Nicole Ruppert
    am 30.05.2022
    Alexander, ich kann es nicht fassen! Du warst der Fels in der Brandung im Kampf für bessere Bedingungen der Freien. Die Förderlandschaft wäre heute ohne Dein Wirken im wahrsten Sinne des Wortes, ärmer. Ich danke Dir für tolle Projekte, die wir gemeinsam umgesetzt haben. Deine Energie, Deine Begeisterung und Wertschätzung für die Macher und Macherinnen des Freien Theaters werde ich nicht vergessen. Du warst ein Vorbild und hast auch dem "Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e.V." in den Anfangsjahren entscheidende Impulse gegeben. Danke für Dein Wirken, das Spuren und große Fußstapfen hinterlässt.
  • Katrin Brademann - LanZe
    am 31.05.2022
    Lieber Alexander, ich kann es nicht fassen. So viel Energie, so viel Überzeugungskraft, so viel Hingabe für die Freie Szene und so viel Herz - das alles wird so sehr fehlen, du fehlst.
    Wenn ich an unsere gemeinsame Zeit im BUFT- Vorstand denke, erinnere ich mich zu aller erst an einen sehr lieben Kollegen, der mit unfassbar viel Energie die Aufbauzeit des BUFT vorangetrieben hat. Man konnte dich immer anrufen, wenn es für die Freie Szene in Sachsen-Anhalt mal wieder schwierig wurde, wenn wir (der Landesverband Freie Theater in Sachsen-Anhalt - LanZe) Fragen hatten oder wenn ich einfach mal Unterstützung brauchte. Dafür danke ich dir und dafür dankt auch der Landesverband Freie Theater in Sachsen-Anhalt.
    Lass es da oben ruhig angehen!
  • Eckhard Mittelstädt
    am 31.05.2022
    Lieber Alexander, unzählige Erinnerungen schiessen mir durch den Kopf. Du warst natürlich ein streitbarer Kopf, aber herzlich und zugewandt. Du konntest einen Zugchef des Morgensprinter von Frankfurt nach Berlin von einem kostenlosen Upgrade in die erste Klasse mit Frühstück ebenso überzeugen wie den Bundespräsidenten Horst Köhler, die Freien Theater zu einem Schloßabend ins Schloß Bellevue einzuladen. Du warst allen ein verläßlicher Partner, den freien darstellenden Künstler*innen ebenso wie den Politiker*innen. Du hast den Bundesverband von einem kleinen Kreis hauptamtlicher Geschäftsführer aus wenigen Bundesländern zu einem bei Politik, Verwaltung und vor allem den Künstler*innen angesehenen Verband mit Mitgliedern in allen 16 Bundesländern gemacht und warst das Gesicht des Verbandes. Mit Verläßlichkeit, einem Ohr für alle Mitstreitenden, manchmal auch mit geschickt inszenierten "Auftritten" und Beharrlichkeit. Dabei warst du keineswegs eine One-Man-Show sondern ein Teamplayer, der mit großem Geschick Menschen für die freien darstellenden Künste gewinnen konnte.
    Farewell Alexander. Danke für alles
  • Gerald Ettwein
    am 31.05.2022
    Wir haben dir so viel zu verdanken, was wäre die freie Theaterszene in BW ohne dich.
    Ich wünsche dir einen guten Platz im Theaterhimmel.
  • Dagmar Domrös
    am 31.05.2022
    Lieber Alexander, du warst in den 0er Jahren der erste glühende Kämpfer für die freie Theaterszene, dem ich begegnet bin ... irgendwo auf meinem Weg zwischen Stadttheater Heidelberg und Berliner freier Szene. Mit deiner Energie und dem Wunsch zu verändern hast du Eindruck hinterlassen. Wir sind uns gar nicht so häufig begegnet und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass wir uns ganz gut kennen. Du hast Menschen nicht vergessen. Vor einigen Jahren - unsere letzte Begegnung - hast du uns beraten, getröstet, gut zugeredet als uns eine dieser unangenehmen Prüfungen bevorstand. Weil du Ahnung von der Sache hattest und helfen wolltest. Bei dieser Gelegenheit hast du auch von deiner Mutter erzählt und ich habe größten Respekt davor, wie du dich um sie gekümmert hast. Auf diesem Treffen hast du ein Motto von dir mit uns geteilt: Nicht auf Vorrat fürchten! sagtest du. Gemeint war die bevorstehende Prüfung, aber auch so vieles mehr. Ich denke oft an diesen Satz und versuche ihn mir zu eigen zu machen. Danke dafür und für alles andere natürlich auch!
  • Gordana Ancic / Tina Gonsiorek
    am 31.05.2022
    Mit Dir Alexander geht so viel Wissen verbunden mit unendlicher Leidenschaft und ein großer Kämpfer für das Theater und die Freie Szene. Darin bist du nicht müde geworden – und hast eben doch nicht langsamer gemacht. Du hattest alle im Blick, die kleinen und großen Freien Bühnen, die Einzelkünstler*innen und Alleinkämpfer*innen, den Nachwuchs ohne die „alten Hasen“ zu vergessen. Der künstlerische Blick in der Kulturellen Bildung war Dir ein Anliegen und wir haben gemeinsam viel, gerne auch hin und her, diskutiert. Eine große Stimme aus und für das Theater in Baden-Württemberg wird fehlen. Wir werden mit Kolleg*innen, Künstler*innen und Freund*innen immer wieder Gelegenheit haben bei Theaterbesuchen, Proben und Produktionen an Dich zu denken und DANKE zu sagen! Wir sind in Gedanken bei den Kolleg*innen und Angehörigen. Gordana & Tina mit der TTW
  • Andreas Weiner
    am 31.05.2022
    Lieber Alexander, Du hast alles gegeben, uns bleibt Dankbarkeit zu geben und gegenwärtiges Erinnern an Deine großen Leistungen für die freie Tanz- und Theaterszene. Wir vermissen Dich sehr!
  • Katia Münstermann
    am 01.06.2022
    Lieber Alexander,
    du hinterlässt große Fußspuren auf diesem kleinen Planeten, hast ein sinnerfülltes Leben gelebt.
    Du warst streitbar und ein Menschenfreund. Du konntest zuhören und erzählen.
    Du warst großzügig.
    Danke. Gute Reise dir.
  • Laila Koller
    am 01.06.2022
    Alexander Opitz ist gegangen - unfassbar. 20 Jahre lang für den LaFT BW im Einsatz, so viel aufgebaut, so viel erreicht an Sichtbarkeit für die freien Darstellenden Künste, nicht zuletzt durch die Arbeit im BuFT. Auch die kollegiale Verbindung mit der LAKS war Dir wichtig.
    Der Respekt und die Dankbarkeit so vieler Künstler:innen ist Dir sicher!
    Wir behalten Dein Andenken - Farewell.
  • Vesselin Dimov - Toplocentrala
    am 01.06.2022
    Alexander, such a presence, strength, inspiration, wow! What he achieved was huge...his impact for the creation of ACT Association for independent performing arts in Sofia was enormous...he transmitted inspiration and enthusiasm in us, to believe in ourselves, to have higher self-esteam and dignity. Deep bow, Alexander and many thanks, and have a nice journey on...
  • Miriam Helfferich
    am 01.06.2022
    Lieber Alexander, ich habe dich immer als einen Kämpfer erlebt. Woran du dich festgebissen hast, das hast du auch nicht mehr losgelassen. Deine politischen Erfolge für die freie Szene sprechen für sich. Du hast den freien Theatern eine Sichtbarkeit gegeben und dafür möchte ich dir danken.
    Dein Engagement und deine Wut im Tun haben sich ausgezahlt.
    Schade, dass du es nicht noch ein paar weitere Jahre genießen kannst.
    Deine Miriam
  • Martina Grohmann
    am 01.06.2022
    Lieber Alexander, du fehlst schon jetzt.
    Immer warst du mit Hirn und Herz und voller Hingabe bei den Künstler*innen, hast so viel aufgegleist, angestoßen, bist immer drangeblieben und hast gekämpft.
    Deine Leidenschaft hat immer inspiriert. Dass du beim Jubiläum des LAFT BW nicht dabei sein und die Konferenz GEMEINSCHAFTSGÄRTEN nicht mit erleben konntest, schmerzt sehr.
    Schon da haben wir dich so sehr vermisst.
    Wir pflanzen im Garten des Theater Rampe Salbei für dich, lieber Alexander.
    Damit du weiterhin böse Geister abhältst und lange, lange bei uns bleibst.
    Du wirst uns nicht aus dem Kopf gehen, nicht aus dem Gedächtnis.
    Eine Lücke bleibt auch. Soll bleiben.
    Mach`s gut!
  • Wolfgang Hauck
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander,

    ohne Deine Hilfe, Unterstützung und Erfahrung, aber auch Deine Mahnungen, wäre es nie möglich gewesen, den "Verband Freie Darstellende Künste Bayern" aus dem ehemaligen Bayerischen Theaterverband BAFT ab 2007 wieder aufzubauen.
    Ich habe so viel Erfahrung und politisches Handeln von Ihnen gelernt und schöpfe und zitiere immer noch daraus. Das hat es möglich gemacht, die Freien Darstellenden Künste in Bayern wirksam stärken und zu vertreten. Wir sind noch nicht so weit gekommen wie Du in Baden-Württemberg, aber ohne Dich wäre nichts auf dem Weg.
    Ich danke Dir für die vielen gemeinsamen und viel zu wenigen Stunden an Abenden, nach und vor Tagungen, in Hotels und auf Reisen. Es war immer ein Vergnügen, kontroverse Themen zu diskutieren.
    Ich erinnere mich noch daran, wie beim Bau der neuen Geschäftsstelle des Landesverbandes die Frage im Raum stand, wer die neuen Räume in Berlin streichen würde. Auch da Du warst dabei immer einer, nein, der Akteur, der sich zu 100% für diesen Bereich eingesetzt hat.
    Vielen Dank!

    Alles Gute!
    Wolfgang
  • Rainer G. Mannich
    vor 3 Wochen
    So wunderbar wie Du Dich für uns eingesetzt hast. Beeindruckend was Du für uns erreicht hast. Wir vermissen Dich. Voller Dankbarkeit, Respekt und Trauer. R.G. Mannich
  • INTER-ACTIONS / Heidelberg
    vor 3 Wochen
    Ein wichtiger Mensch ist gegangen. Die Nachricht hat uns sehr traurig gemacht. Wir alle verdanken dem persönlichen Engagement von Alexander Opitz so viel, mehr Planbarkeit, mehr Sichtbarkeit, mehr Sicherheit für freie Projekte und alle Beteiligten. Es gibt einen Ort für freie Künstler*innen in Baden-Württemberg, an den man sich immer wenden kann – und dafür sind wir sehr dankbar.
    Das ganze Inter-Actions Team wünscht allen nahestehenden Menschen, allen Freund*innen und dem ganzen LaFT-Team viel Kraft in dieser herausfordernden Zeit. Wir denken an Euch!
  • Tobias Ergenzinger
    vor 3 Wochen
    Wenn man von einer Generation Merkel sprechen kann, dann kann man vielleicht auch von einer Generation Opitz reden, was die freie Szene und Baden-Württemberg betrifft. Ich, 1980 geboren, habe nie eine Freie Szene ohne ihn erlebt.Das Wirken von Alexander Opitz zu beschreiben sind andere deswegen sicherlich besser geeignet. Trotzdem will ich hier erzählen, an was ich mich erinnere.

    Denn ich bin ihm leider nicht mehr als ein Dutzend mal begegnet. Trotzdem habe ich noch seine Nummer gespeichert. Ich bekam diese bei unserem ersten Treffen, mit dem Hinweis ihn anzurufen wenn ich Hilfe bräuchte. Das konnte man tun. Und man bekam Hilfe.

    Alexander Opitz hat mir auch beigebracht, wie wichtig das Beharren auf Relevanz ist, natürlich einerseits nach Aussen hin, um für die Freie Szene Mittel und Räume zu schaffen, aber auch nach Innen, also als Auftrag für mich. Und das Kulturpolitik und die Arbeit an den Netzwerken und Strukturen der Freien Szene gelebte Solidarität ist, auch wenn diese manchmal als nervig, langsam und ungenügend erlebt wird.

    Ich erinnere mich ausserdem am einen Moment einer Vereinssitzung, an dem wir uns kurz unterhalten haben und Zeit hatten uns über private Dinge auszutauschen.

    Diese Verbindung von direkter Ansprechbarkeit, Arbeit an den Basisstrukturen und dem persönlichen Engagement war für mich gerade als Anfänger wichtig. Weil man auch immer AnfängerIn bleibt in der Kunst ist sein Verlust schmerzlich.

    Trost für einen zu frühen Tod zu finden fällt schwer. Vielleicht ehrt man Menschen wie Alexander am Besten wen man aufhört diesen zu suchen und anfängt Trost zu sein.

    Danke für alles und TOI TOI TOI!
  • Ulrike Hanne
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander, danke für alles. Du wirst bei uns ein große Lücke hinterlassen, ein wehementer Mensch mit viel Kraft und Liebe für das Theater. Gute Reise. Ulrike
  • Catarina Mora
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander, Du hast aus einer völlig unorganisierten Szene ein Modell gebaut, welches so unglaublich vielen Künstlern eine Struktur, Ansprechpartner und Perspektive gegeben hat. Und das immer mit dem Herzen für Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Kampflust. So werde ich Dich in Erinnerung behalten, Danke für Alles
    Catarina Mora und das Team der Flamenco Festivals
  • Peggy Mädler
    vor 3 Wochen
    Du hast mir einmal gesagt, man müsse für die Dinge, die man tue, brennen. Sei es für die Theaterarbeit, sei es für die Kulturpolitik. Ich habe damals lächelnd zurückgefragt, ob es nicht auch ein klein wenig pragmatischer – ohne dieses Brennen – ginge. Die Antwort kam prompt: Nein, das sei für dich keine Option.
  • Florian Kaiser, Theater Carnivore
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander, du hast wie ein Löwe für uns gekämpft! Voller Dankbarkeit habe ich all die Telefonate noch im Ohr. Danke, dass Du so gut zugehört hast! Danke für all den Rückhalt! Du hinterlässt eine schreckliche Lücke! Und ich will es nicht glauben! Adé, lieber Alexander!
  • Niels Klaunick
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander,
    Du standest am Anfang unserer Ensemble Geschichte, hast Dich, ohne uns vorher zu kennen, für die Förderung unserer Produktion stark gemacht, weil es Dir reichte, gespannt darauf zu sein!
    Über Jahre hab ich Dich immer wieder getroffen, immer dort, wo für unser aller Fortkommen gestritten wurde und zuletzt die Diskussionen mit Dir in der Regionaljury von Ttms genossen. Du wirst schmerzlich fehlen!
  • Hartmut Nawin-Borgwald
    vor 3 Wochen
    Alexander, alter Weggefährte und Partner!
    Ich werde den Austausch mit Dir vermissen.
    Unser letztes gemeinsames Projekt: die Initiierung einer Kooperation von Interessensverbänden zur Erstellung von Musterverträgen mit Heike vom NRW Landesbüro Tanz, laPROF Hessen, LaFT BW in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Sonja Laaser. Mittlerweile gewachsen und eine Erfolgsstory.
    Unvergessen: der lange Abend in Bielefeld!
  • Bruno Zühlke
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander, was für ein Verlust! Dein Engagement für die Freie Theaterszene im Land und im Bund war vorbildlich und so wichtig! Wo immer Du Dich jetzt auch befindest, dein Werk hier hat Spuren hinterlassen. Danke Dir dafür und weiterhin gute Reise! Bruno Zühlke
  • Gabriela Lang
    vor 3 Wochen
    Dein Leben hatte soviel Sinn, ich hoffe, du hast das immer gewußt, lieber, geschätzter Alexander, ich bin sehr traurig über deinen viel zu frühen Tod. Aber wir werden uns wiedersehen im Jenseits, dort soll Theatermäßig ja auch vieles laufen und du bist bestimmt schon schwer beschäftigt .....In tiefer Betroffenheit Tanztheater Gabriela Lang, Karlsruhe mit Ensemble
  • Matthias Träger
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander,
    Du hast mir Mut gemacht und mich geduldig begleitet, damals, als ich meine ersten Schritte in den Förderdschungel Bundesdeutscher Kulturinstitutionen gewagt habe. Beharrlichkeit, Geradlinigkeit, Ausdauer, gepaart mit genauester Kenntnis der Institutionen, Personen und Programme…
    Nur Dir haben wir es zu verdanken, dass der Verband Deutscher Puppentheater erstmals, 49 Jahre nach seiner Gründung, eine Projektförderung aus Bundesmitteln erhielt.
    Wir denken an Dich und bleiben dran!
    Matthias
  • Veronika Degler
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander, Deine Kraft und Energie schien Jahre lang unerschöpflich. Nun hat sie Dich verlassen. Danke für Deine Arbeit.
  • Christine Chu
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander,

    Du warst der Fels in der Brandung und auch der 'Hans Dampf in allen Gassen', der Macher, der so viel bewegt hat und so viel Leidenschaft für die Sache aufbringen konnte. Der so bescheiden war, wenn es um die eigene Person und so zugänglich, wenn es darum ging, dich um das Anliegen eines Mitglieds zu kümmern.
    Wir alle haben davon profitiert, aber deine Gesundheit leider nicht...ich danke dir vieltausendmal für deinen Einsatz und dein KnowHow.
    Ich hoffe, dass du da, wo du bist, mal ausruhen kannst. Was du bewegt hast, deine Errungenschaften werden bleiben.
    Meine allerbesten Wünsche, mit Traurigkeit und Dankbarkeit,
    Christine Chu
  • Gergana Dimitrova
    vor 3 Wochen
    An Alexander mit Traurigkeit und viel mehr Dankbarkeit aus Sofia

    2006 hat Alexander Opitz Sofia besucht. Dort hat er einen Vortrag zur Selbstbestimmung und Wichtigkeit der freien Theaterszene gehalten. Damals begann ich gerade meinen künstlerischen Weg als freischaffende Regisseurin. In Bulgarien war in der Zeit sehr schwierig außerhalb der Staatstheater zu arbeiten. Trotzdem existierte auch in Sofia damals eine freie Szene, vor allem dank den Künstlern selbst. Die Produktionen waren enorm unterfinanziert und die Künstler waren meistens gleichzeitig sehr inspiriert frei zu arbeiten und auch sehr viel für ihre Zukunft besorgt. Es sah so aus, als ob keine bessere Zeit für diese Arbeitsweise jäh kommen wird.
    Wir hörten den Vortrag von Alexander Opitz zu. Er erzählte uns, was in Baden-Württemberg und auch in anderen Bundesländern in Deutschland gemacht wird, damit sich die Lage der freischaffenden Theater- und Tanzmacher verbessert. Er erzählte uns, dass Verbände gegründet wurden, dass die Künstler selbst die Initiative ergriffen, damit sie ihre Situation verändern. Er erzählte uns, dass man mit den Politikern reden muss, und zwar regelmäßig, dass sie überzeugt werden sollen, für die Entwicklung der freien Szene beizutragen. Dann berichtete er uns, welche Schritte schon gemacht wurden und welche Erfolge sie leisteten.
    Damals klang das für uns sehr fern und irgendwie weigerten wir uns. Wir dachten: Was? Mit Politikern reden? Wir wollen doch Kunst machen.
    Am Abend trafen wir Alexander in einem Restaurant. Wir waren 10-12 Künstler. Er redete sehr lange mit uns, informierte sich, wie es uns geht und wie die Szene in Bulgarien funktioniert. Wir haben uns natürlich reichlich beklagt, dass wir nicht genug Möglichkeiten zu arbeiten haben.
    Am Ende sagte er uns, wenn ihr was verändern wollt, müsst ihr euch zusammensetzen und organisieren, ein Verband gründen und euch eine Stimme in der Kulturpolitik Bulgariens schaffen. Er reiste am nächsten Tag ab, aber wir blieben im Kontakt. Er fragte uns immer – Habt ihr schon einen Verband registriert? Im 2008 gründeten wir ACT – Assoziation für freies Theater und ernannten Alexander Opitz für unseren Pate. In den nächsten Jahren kam er wieder und wieder, half uns mit Ratschlägen, traf sich mit unseren Kulturministern und Bürgermeistern und versuchte sie zu überzeugen die freie Szene in Bulgarien zu unterstützen. 2010 war die erste Ausgabe des ACT-Festivals für freies Theater. Alexander war natürlich dabei, hat sich die Produktionen angeschaut, mit den Künstlern gesprochen und sie ermutigt.
    Seitdem ist viel passiert. Viele von uns arbeiten immer noch in der freien Szene, viele jüngeren sind dazugekommen. Dieses Jahr ist die 12 Ausgabe der ACT-Festivals. Wir haben schon auch ein internationales Programm. Das Festival koproduziert auch international. Die Fördermittel haben sich erhöht und seit zwei Jahren haben wir im Nationalfond Kultur schon eine Ausschreibung für einjährige strukturelle Förderung von freien Kunstkollektiven. Dieses Jahr wird die Stadt Sofia und Kulturministerium eine neue Spielstätte für die freie Szene eröffnen.
    Das alles wäre ohne deine Hilfe, lieber Alexander, nicht möglich.
    Also möchte ich eine große "Danke"schön" aus Bulgarien sagen!
    Du bleibst unser bester Freund und Pate für immer!
  • Gerhard Baral
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander,
    wünsche Dir eine gute letzte Reise. Dank für die Aktivitäten, die wir gemeinsam zur Stärkung der freien Szene umsetzen konnten. Du hast viel für die freie Tanz und Theater umgesetzt und auf den Weg gebracht.
    Herzliche Grüße
    Gerhard
  • Annika Hartmann
    vor 3 Wochen
    Danke für deinen großen Einsatz, deine Leidenschaft für uns Künstler*innen. Du hast soviele Spuren hinterlassen, was für ein wirksames Leben! Danke danke danke!
  • Wolfgang Kaup-Wellfonder
    vor 3 Wochen
    Wir haben viele Jahre gemeinsam für die freien darstellenden Künste im Kuratorium des Fonds Darstellende Künste zusammengearbeitet und es war immer extrem kollegial und angenehm mit Dir. Auch bei unterschiedlichen Auffassungen. Ich bin über diese Nachricht traurig und wünsche Deiner Familie viel Kraft.
  • Jörg Löwer
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander, alles Gute auf Deiner letzte Reise. Ich verspüre große Dankbarkeit für alle Gespräche und Diskussionen, die wir über die Jahre geführt haben. Die Arbeit an gemeinsamen Themen war immer konstruktiv und zielorientiert und aufgeben galt nicht. Und auch wenn es mal nicht um die Arbeit ging, hattest Du ein offenes Ohr und warst zugewandt und interessiert.
    In Dankbarkeit und stillem Gedenken...
  • Alexander Pinto
    vor 3 Wochen
    Leidenschaftlich, streitbar, großzügig, sensibel, fokussiert, integer und loyal dem freien Theater und vor allem seinen Macher*innen verpflichtet, so bleibst du mir aus unserer gemeinsamen Zeit im Vorstand des BuFT/BfDK in Erinnerung. Traurig grüßt Alexander
  • Uwe Gössel
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander,

    nachdem ich die vielen guten Worte und Gedanken hier in diesem Kondolenzbuch gelesen habe, sehe ich, dass ich meine Eindrücke von dir mit vielen teile. Es ist ein Jammer, dass Du sie vielleicht nicht lesen kannst. Die Warmherzigkeit, mit der Du für die Kunst und vor allem für die Künstlerinnen und Künstler gebrannt hast bleibt in der Welt. Auch wenn du nicht mehr mit deiner stoischen Beharrlichkeit der Bürokratie sehr konkret auf die Sprünge helfen kannst, bleibt ein reiches Erbe! Wenn alle deine einzelnen Initiativen jeweils ein Baum wären, stünden wir offensichtlich alle vor einem großen Wald.
    Als ehemaliger Baden-Württemberger hattest du mich vor einigen Jahren in die Jury des Landesverbandes gelockt. Hier bekam ich mit, wie unerlässlich es war, dass Du ausgerechnet in Baden-Württemberg deine Arbeit gemacht hast, das Land mit seinem Geist für häufig engstirnige Politik und den erdrückenden Strukturen hätte jeden anderen verschlissen. Du hast hingegen so viel erkämpft. Das war staunenswert. Auch wie du privat für die Anderen da gewesen bist hat mich sehr berührt. Bis zuletzt. Ganz herzlich, Dein Uwe
  • Daniela Carlein- Landschûtz
    vor 3 Wochen
    Lieber Sascha

    Tieftraurig und fassungslos erhielt ich gestern von meinem Bruder aus Baden Baden die Nachricht von Deinem Tod.
    Wir waren durch unsere Kindheit / Jugendzeit verbunden-Beide unsere Geschwister starben an Krebs. Dein Vater Patenonkel von uns, mit dem Du viel Ähnlichkeit hattest:
    Die Theatralik- die Präsens als einer echten Persönlichkeit.
    Schauspielerei war mir von meinen Eltern nicht erlaubt- aber Du hast es geschafft und tief beeindruckt bin ich von Deinem Werdegang !!!
    Wunderbar was Du beruflich erreicht hast und anderen vermittelt konntest.
    Vor mir liegen schwarz-weiß Fotografien unserer Kindheit und Jugendzeit..

    Spuren im Sand sind vergänglich
    Deine Spuren werden bleiben.

    Eine liebe Umarmung
    Deine Daniela
  • Max Schumacher
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander,
    Danke für alles! Du wirst mir (und, wie es bei der Lektüre dieses Kondolenzbesuches scheint, sehr vielen anderen) immer in guter Erinnerung bleiben für Deine Dir eigene Kombination aus Leidenschaft für die Kunst, strategische Hartnäckigkeit und Menschlichkeit.
    Traurige Grüße in Deine andere Welt, Dein Max - auch im Namen des Post Theater Teams.
  • Arnd Heuwinkel
    vor 3 Wochen
    Wir hätten Dich noch lang gebraucht. Als Kämpfer für die Freie Szene, als Entwickler von Strukturen, die das Künstlerdasein sehr bereichert haben, ebenso wie als unbeugsamer, engagierter Mensch, ist Dein Tod ein herber Verlust.
    Zu traurig.
  • Kathinka Marcks
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander, was hast du nicht alles erreicht, von dem ich nicht viel verstehe und wahrscheinlich noch nicht einmal weiß... Ich stehe in großer Bewunderung und Dankbarkeit vor einem Teil deines Lebenswerkes, vor deinem Humor, deiner Sorge und Fürsorge.
    Gute Reise, Kathinka
  • Kathrin Hildebrand
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander,

    wir möchten uns zutiefst bei Dir für Deinen unermüdlichen und kreativen Einsatz für die freie Szene bedanken. Du warst immer erreichbar und hast versucht zu helfen, egal um welches Anliegen es ging. Du wirst fehlen!! Dein LOKSTOFF! Team
  • Christian Ziegler
    vor 3 Wochen
    Alexander verdanke ich sehr viel. Er hat mich vor langer Zeit dazu bewogen, von München aus wieder auch im Ländle zu arbeiten. Er hat alle um sich begeistern können und er hatte eine Vision. Das hat ihn angetrieben und alle inspiriert. Wir vermissen ihn sehr.
  • Pina Bucci
    vor 3 Wochen
    Caro Alexander, grazie, grazie mille.

    ciao, pina
  • Ellen Heese
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander, du bist so plötzlich und unerwartet nicht mehr hier. Danke für deine Unterstützung und deinen großartigen Einsatz für die freie Theaterszene. Ich wünsche dir einen Logenplatz!
  • Michael Kunze
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander, ich habe dich stets als einen zugewandten Partner und vor allem als Freund geschätzt. Du hattest Herz und Kompetenz! Als Stern im All leuchtest du weiter.
  • Andreas Balzer
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander,
    das gibt jetzt also so etwas wie mein Abschiedsbrief an Dich. Nachdem wir über so
    viele Jahre eng und vertrauensvoll zusammen gearbeitet haben. Im Jahr 2005, nachdem ich mit dem Unterricht an der Robert-Schuman-Schule in Baden-Baden begonnen habe und wir feststellten, dass wir beide im selben Gebäude der Event-Akademie arbeiten, 2005 hast du mich bei einem Besuch in Deinem Büro mal eben so nebenbei angefragt, ob ich nicht ein Seminar für die Mitglieder des LaFT ausarbeiten könne. „Im Dschungel der Marktwirtschaft“ hieß das damals, war mehrere Male sehr gut nachgefragt, und für die Möglichkeiten der Kulturszene vom LaFT auch gut bezahlt.

    Da wir in der Event-Akademie räumlich sehr eng verbunden waren, kam ich in den nächsten Jahren häufiger zu einem Kaffee bei Dir vorbei; dabei sind viele Ideen zu weiteren Seminaren entstanden. Und auch das größte Projekt nahm dort seinen Anfang: die Gründung der Ausgleichsgesellschaft mit der KSK, die ich mit Deiner tatkräftigen Unterstützung zwischen 2010 und 2012 umgesetzt habe. Als meine aktive Zeit als Lehrer in der Berufsschule 2020 zu Ende ging, habe ich mich von Dir verabschiedet und die Seminare in jüngere Hände weitergegeben. Was Du sehr bedauert hast.

    Lieber Alexander, Du warst mir im Leben ein wichtiger Impulsgeber; mit unerschütterlichem Vertrauen in meine Fähigkeiten. Und für dieses Vertrauen möchte ich Dir herzlich danken. Es hat gut getan, mit Dir zusammen durchs Leben zu gehen – auch wenn wir nur berufliche Berührpunkte hatten. Jetzt ist Dein Weg zu Ende gegangen; aber ich stelle mir vor, dass Du gerade in der Gardarobe bist und Dein Kostüm wechselst. Im Augenblick nicht ansprechbar, aber sicher wieder bereit für die nächste Rolle. Ob wir mal wieder auf irgendeiner Bühne zusammen spielen werden? Ich weiß es nicht, denn das hängt nicht nur von mir ab. Danach gefragt,
    wäre meine Antwort: „mit Alexander? Ja klar, liebend gerne und sofort wieder“.

    Ciao, mein Lieber!

    In herzlicher Verbundenheit, Andreas
  • Theater Sturmvogel, Sandra Jankowski, Frank Klaffke
    vor 3 Wochen
    Lieber Alexander,
    wo wären wir Freien Theatermacher heute ohne dich? Du hast soviel für die freie Kulturszene bewegt, hast nie die Hände in den Schoss gelegt, sondern gekämpft, gestritten und debattiert, und das immer voller Lebensfreude. Du hast alles gegeben und soviel erreicht! Danke für alles.
    Die Welt braucht viel mehr Menschen wie dich.
    Alles Liebe Sandra Jankowski und Frank Klaffke, Theater Sturmvogel
  • Edzard Schoppmann
    vor 3 Wochen
    Meine Rede anlässlich der Beerdigungsfeier von Alexander Opitz am 7.Juni 2022

    Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen von Alexander, liebe Verwandte.

    Ich wurde vom Vorstand des Landesverbandes Freier Theater gebeten, ein paar Worte heute zu diesem für uns alle traurigen Anlass zu sagen. Gerne komme ich dieser Bitte nach und möchte meine Gedanken, und Fragen, meine Erinnerungen, geordnet, aber auch ungeordnet, zu Alexander mit Euch teilen.

    Ich kannte Alexander sicher mehr als 20 Jahre. Ich habe Alexander zusammen mit dem damaligen Vorstand als Geschäftsführer des Verbandes eingestellt, obwohl er - für mich - damals nur die zweite Wahl war, was er mir immer wieder vordergründig scherzhaft, seine Verletzung aber doch kaum versteckend, vorhielt. Immer wieder genoss er es, mich mit dieser Fehlentscheidung, die ja keine Konsequenzen hatte, da der Erstkandidat von selber zurückzog, ein wenig zu quälen. Ich ließ ihm diese kleinen Rache-Sticheleien. Natürlich war schon sehr schnell klar, wie unrecht ich hatte, ohne Zweifel war er der Beste für den Verband.

    Schnell mochte ich ihn, warum? Er war wie ein Boxer der Worte und Argumente, stetig im Ring, nie hielt er inne, wenn er verlor, wollte er sofort Revanche, nie gab er auf. Gleichzeitig war er herzlich, hatte Humor. Für mich war er immer da, wenn mein Theater und ich ihn brauchten, ich weiß nicht, ob ich sagen kann, wir waren Freunde, wir schätzten uns, und trotzdem blieb ein Teil von Alexander mir immer verschlossen. Warum? Ich frage mich, lag es an mir, die Tür nur halb zu öffnen, hinter der er stand, freudig erwartungsvoll, wenn er mich sah. Kaum öffnete ich die Tür einen Spalt, schon kreisten seine Erzählungen aber erstmal um ihn selber, um seine Intendanz in Thale, um Politiker, denen er begegnet war, später folgten Berichte über das Fortschreiten seiner Krankheiten. Er wollte sich mitteilen, ich hörte ihm zu, aber je öfter er die gleichen Erlebnisse erzählte, von den gleichen Geschehnissen berichtete, je mehr schloss er mich wieder aus, verschloss ich mich vor ihm. Merkte er denn nicht, dass er das alles schon immer wieder mir erzählt hatte? Ging es uns nicht allen so mit ihm?

    Und doch frage ich mich jetzt, habe ich ihm die Aufmerksamkeit und Wertschätzung gegeben, die er letztendlich doch verdiente. Wertschätzung, die er als Lebenselixier brauchte, nach der er sich so sehr sehnte. Habe ich ihn nicht doch wie die zweite Wahl behandelt? Haben wir alle ihm die Wertschätzung gegeben, die er verdiente? Hätte ich nicht öfter einfach sagen können, Alexander, das machst Du gut. Es fiel mir manchmal schwer, weil ich mich innerlich weigerte, diesen seinen Mangel an innerer Wertschätzung aufzufüllen, Liebe, die Alexander vielleicht schon in seiner Kindheit nicht gegeben wurde. War er in seinem Handeln nicht viel mehr für uns andere da, als wir für ihn? Stehen wir nicht doch alle in seiner Schuld?

    Ich habe das letzte Mal vor etwa 4 Wochen mit ihm lange telefoniert. Er hatte Hoffnung, dass eine Reha ihm wieder auf die Füße hilft. Gleichzeitig wehrte er sich, wenn man sagte, hör mit dem Rauchen auf. Er wehrte sich, wenn ich ihm riet, leer das Haus, entrümple, damit Du Deine Seele und Deinen Geist auf Neustart stellst, wieder gesunden kannst. Er sagte, er würde gerne, aber habe nicht die Kraft, alles zu ordnen. Dann hol Dir eine Firma, habe ich gesagt. Er fühlte sich überfordert. Reichen so ein paar gut gemeinte Ratschläge am Telefon? Hätte ich nicht hinfahren müssen? Aufräumen? Ihm zur Seite stehen? Hätten wir nicht alle viel mehr tun müssen? 62 Jahre ist kein Alter, zumal Alexander noch weiterarbeiten wollte, er sah seine Arbeit, sein Lebenswerk für die freien Theater, für nicht vollendet an, sagte er bei diesem Telefonat. Oder hatte er innerlich doch schon aufgegeben? Ich weiß es nicht.

    Da war dieser fast schon selbstzerstörerische Drang, der in ihm steckte, auf sich selber keine Rücksicht zu nehmen. Sich selber den selbst gesteckten Aufgaben und Zielen völlig unterzuordnen. Sein Leben hat er „seinen freien Theatern“ gewidmet, und dann auch noch die letzten Jahre der Pflege seiner Mutter, die er selber alleine stemmen wollte, ein Held wollte er sein, Tag und Nacht. Zuviel Held für einen einzigen Menschen. Aber nicht zu viel für – fast möchte ich sagen – einen Märtyrer, der anderen dient, sich selber geringachtet, sich für andere aufgibt, sich opfert. Gerne wollte er in seiner Hingabe gesehen werden, vielleicht gefiel er sich - so auch mein Verdacht – etwas zu sehr in dieser Rolle des Helden und Märtyrers. Was es mir wieder schwer machte, die Tür zu ihm ganz zu öffnen. Immer wieder frage ich mich beim Schreiben dieser Worte, warum handelte Alexander so, warum schenkte er sich, auch wenn er gerne über sich sprach, auf einer tieferen empathischen Ebene selber so wenig Achtsamkeit? Gerne würde ich ihn verstehen, jetzt wo es zu spät ist. Gerne hätte ich ihm mehr den Kopf geschüttelt, pass auf! Gib acht auf Dich selber! Wir haben es vielleicht alle manchmal gesagt. Aber haben wir wirklich geschüttelt, gerüttelt? Wollten wir nicht mit ein paar Worten nur unsere Nettigkeit beweisen, aber im Grunde uns vom Einstehen für ihn, vom echten ernsthaften Beistand, selber freisprechen? Waren wir wirklich da? So wie er für uns – wenn es darauf angekommen wäre – immer dagewesen wäre?

    Das letzte Mal gesehen habe ich ihn vor der Pandemie. Er sagte zu mir, Du siehst immer noch so jung aus. Ich dachte insgeheim, was soll ich zu ihm sagen? Dass er krank aussieht? Ich ließ es bei einem Lächeln, fühlte mich geschmeichelt, habe zwar gefragt, wie es ihm geht, aber so ganz genau wollte ich es auch nicht wissen. Wieder die Frage in Nachhinein, bin ich ihm ausgewichen? Hätte ich ihm mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung geben müssen? War ich es, der die Tür verschlossen hatte?

    Wir alle denken oft, es ist noch Zeit. Aber plötzlich ist keine Zeit mehr, es ist zu spät. Wir rennen durch unser allzu wichtiges Leben, und sehen nicht mehr hin, was um uns herum geschieht. In seiner Hingabe, in seiner Liebe für andere, ist Alexander ein Vorbild für uns alle. Seine Verdienste für uns alle überstrahlen all seine Schwächen bei weitem, und hoffentlich meine und unsere Schwächen im Umgang ihm gegenüber. Das hoffe ich. Möge er, wo immer er jetzt ist, dort die Liebe erfahren, die ihm im Leben auf der Erde vielleicht nicht genug geschenkt wurde.

    Edzard Schoppmann
  • Klaus Fischbach
    vor 3 Wochen
    Zwei Erinnerungen möchte ich hier teilen.
    2002 kam ich nach BW ,trat natürlich sofort in den Landesverband ein und rief bald darauf ich in der Geschäftsstelle an. Alexander war am Apparat und sagte mir sinngemäß etwas wie: Wir (das Büro) sind Dienstleister und immer für euch da. „Oh Gott“, dachte ich. „Noch so ein hohler Frasendrescher“.
    Dass Alexander seine Worte – im Gegensatz zu so vielen Politikern und Funktionären - absolut ernst nahm und entsprechend handelte, durfte ich mit euch allen sehr schnell erleben.
    Die andere Erinnerung.
    Aus gesundheitlichen Gründen musste ich 2018 nach über dreißig Jahren,meine Theatertätigkeit aufgeben und hatte auch – schweren Herzens – den Verband verlassen. Vor vielleicht einem Jahr fragte ich Alexander per Mail in einer Steuerangelegenheit um Rat. Er meldete sich prompt telefonisch, konnte mir zwar nicht weiterhelfen, aber wir haben uns eine halbe Stunde angeregt unterhalten. Seine Abschiedsworte: „Melde dich bitte von Zeit zu Zeit. Ich würde gern wissen, wie es dir geht.“ Kein Zweifel. Das meinte er ernst!
    Lieber Alexander. Danke für alles. Und mit was auch immer du dich jetzt herumschlagen magst: Möge die Übung gelingen!
  • Jörg Kräuter
    vor 2 Wochen
    Lieber Alexander, ein schönes Foto haben sie Dir mit auf den Weg gegeben. So hab ich Dich in Erinnerung. Immer vorne an der Rampe, mit großer Geste, fast ins Publikum gehechtet. Ich hatte Respekt! Jedoch was Du gesagt hast hatte Hand und Fuß. Und Hirn. Und Herz. Ich danke Dir.
  • Frank Reich
    vor 2 Wochen
    Der Kampf ist aus.
    Alexander kam aus einer alten Theater- und Filmfamilie. Er war mit allgemeinen aber auch sehr speziellen Theaterhintergründen, Traditionen und Geschichten vertraut.
    Er beherrschte den klassischen Verwaltungston und Politikstil und konnte sich dem auch heute noch in der Bundesrepublik anzutreffenden konservativen, veränderungsresistenten Misstrauen neuen Inhalten, Formen und Formaten oft beharrlich durchsetzen.
    Diesem kämpferischem strategischem Vermögen verdankt der BFDK seine Basisförderung und der Landesverband in Baden Württemberg seine starken und gesicherten Rahmenbedingungen.
    Er war im Kampf um soziale Absicherung freier darstellender Künstler auf Bundesebene ein detailversessen und kompetenter Begleiter.
    Es ging ihm nie um Personen. Er stritt immer um die Sache.
    Er konnte in diesen Sachen unbarmherzig hochemotional kämpfen. Er hatte starke Feind-Freund Schemen. Er konnte, wenn er von der Sache, der Problemlösung überzeugt war nicht verlieren. Er war bereit, falls er sich vergaloppiert hatte, sich zu entschuldigen. Mit wem er gemeinsam etwas erstritten hatte zählte er zu seinen Freunden. Ich gehörte dazu.
    Alexander, der Kampf ist aus. Die Bilanz deines jahrelangen Kämpfens, es waren immer Kämpfe, ist beachtlich. Ohne dich wären wir weder auf der Bundesebene aber auch diene Kollegen in Baden Württemberg nicht so weit.
    Es war auch immer toll sich mit dir auszutauschen, über erfolgreiche Schlachten über dem aus Niederlagen sich automatisch neu formierenden Anlauf und über vertrauliche Tricks die zum erfolgreichen Arbeiten dazugehören.
    Das wird mir nun fehlen.
    In den letzten Jahren war sein kleines, verletzliches, Herz diesen Kämpfen nicht mehr gewachsen und Alexander war trotz deutlicher Signale nicht bereit sich zurückzuziehen, aufzugeben war in seinem Lebensplan keine Option.
    Es ist immer wieder erstaunlich, was ein Mensch durch Tatendrang und Konsequenz erreichen kann.
    Daran wurde ich beim Schreiben dieser Zeilen erinnert.
    Die Lücke die Alexander hinterlässt muss in Ihrer Breite erst noch beschrieben werden. Das ist eine Komplizierte Herausforderung, besonders für Baden Württemberg.
    Frank Reich
  • Martina von Bargen
    vor 2 Wochen
    "Martina,... - die Sonne geht auf!"
    Das war, lieber Alexander, deine Meldung am Telefon, wenn ich dich anrief. Und wir haben über so viele Jahre oft telefoniert. Meistens hatte ich die Fragen.
    Ein großer Dank geht auch aus Niedersachsen an den Geschäftsführerkollegen und großen Streiter für das Freie Theater im Bundesverband.
    Wir sind immer wieder still, halten kurz inne und winken sehr herzlich zu dir, lieber Alexander.
  • Leopold Kern / Musiktheater im E-Werk
    vor 2 Wochen
    Sein Leben war ein unermüdliches Engagement für das Freie Theater. Seine Arbeit hat unglaublich viel bewegt. Ein ganz großes Dankeschön dafür.
    Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Wir wünschen Ihnen viel Kraft.
  • Sebastian Saad
    vor 2 Wochen
    Es ist wohl schon an die 20 Jahre her, dass wir uns im Kuratorium des Fonds Darstellende Künste kennenlernten und zunächst erst einmal Maß genommen haben. Aber mit jeder Begegnung wuchs mein Respekt vor Alexander Opitz, bis sich ein sehr vertrauensvolles Verhältnis mit vielen langen Telefonaten ergab, für das ich sehr dankbar war. Ich bewunderte die schier unerschöpflich scheinende Energie, die Unbedingtheit, wenn es um Grundsätzliches ging - und die enorme Sachkenntnis. Obwohl wir uns jahrelang nicht gesehen hatten, ging mir immer wieder durch den Kopf: was macht wohl gerade Herr Opitz? Und als ich mich in der vergangenen Woche tatsächlich nach ihm erkundigte, war er bereits tot. Das hat mich traurig gestimmt. Ich werde ihn vermissen. Und er wird der ganzen Szene fehlen. Es bleiben Dankbarkeit und großer Respekt.
  • Britta Velhagen
    vor 2 Wochen
    Lieber Alex
    es gibt Menschen die sind definitiv einfach nicht zu ersetzen.
    Zu diesen Menschen gehörst du. Danke für alles was ich von dir lernen durfte.
    Machs gut
  • Horst Emrich
    vor 2 Wochen
    mein kleiner prinz

    schlaf gut
    mein kleiner prinz
    vergiss den rauen winter
    und schlaf ein

    kein wind
    wird je deine träume berühren

    keine kälte
    je dein herz erfrieren

    solange meine liebe
    dich warm
    und sicher hält

    erkeimt die hoffnung
    immer wieder
    neu
    im frühling

    erblüht die liebe
    immer wieder
    frisch
    im sommer

    erntet der herbst
    immer wieder
    den glauben
    an den tod

    und befruchtet
    der winter
    immer wieder
    das leben
    mit dem schlaf

    mein kleiner prinz
    schlaf ein
    der morgen
    wartet schon auf dich

    Horst Konrad Emrich 24-01-2010
  • Frederik Zeugke
    vor 2 Wochen
    Ein Kümmerer, ein Kämpfer, ein Don Quijote.
    Ich kenne keinen, der so viel für die Freie Szene BW erreicht, erkämpft, erstritten hat.
    Der so nachhaltig und erfolgreich für Strukturen gearbeitet hat.
    Unvergessen: Seine leuchtenden Augen, sein Traum von Sofia, wenn er mal nichts zu tun haben wird.
    Tja. Seinen Hinterbliebenden viel Kraft für alles Anstehende, Fehlende, Neue.
  • Johanna Niedermüller und Bernhard Eusterschulte
    vor 2 Wochen
    Lieber Alexander,

    wir können uns noch gut daran erinnern, wie Du Dich uns, der freien Theaterszene Stuttgart, vor 20 Jahren im Forum 3 vorgestellt hast. Wir waren damals sehr erleichtert, weil wir sofort den Eindruck gewannen, dass durch dich Veränderungen für die freie Szene in Aussicht gestellt wurden, die wir alle dringend nötig hatten. Du hast all unsere Erwartungen mit viel Herz und Engagement mehr als erfüllt. Dafür und für Deine oft auch unorthodoxen Lösungen sind wir Dir sehr dankbar. Wir vermissen Dich!

    Bernhard und Johanna
  • Jan Deck
    vor 2 Wochen
    Lieber Alexander, vielen Dank für alles was ich von Dir gelernt habe, für die gemeinsamen Jahre im Bundesvorstand. Es war eine wichtige inhaltliche Begleitung und Bereicherung für mich mit Dir zusammenzuarbeiten. Und danke für deine vielen Ratschläge. Danke dass Du laPROF damals dabei unterstützt hast, von unserer Landesregierung gefördert zu werden, denn sonst wäre ich garnicht seit 16 Jahren für diesen Verband tätig. Aber vor allem: Danke dass du den Freien Darstellenden Künsten das Selbstbewusstsein gegeben hast, eine wichtige Säule der Theaterlandschaft zu sein. Nur so konnten wir das erreichen, was wir geschafft haben. Du hast an uns geglaubt und wir haben dir geglaubt, so wurden wir gemeinsam stark und sind nicht mehr wegzudenken. Danke für alles, Alexander!
  • Harald Redmer
    vor 2 Wochen
    Oje, das ist eindeutig zu früh. Ich erinnere mich an fulminate Abende und hartnäckig ums Detail ringende Gespräche mit ihm. Ein Boxer im früheren Leben. So habe ich auch immer seine Arbeit gesehen. Gut vorbereitet, treffsicher, mit der nötigen Härte und Respekt vor dem Gegner, auch wenn dieser natürlich mit den gebotenen Mitteln in die Schranken verwiesen werden sollte.
    Ich danke Alexander für seinen unermüdlichen Kampf ums Ganze, insbesondere aber für seinen großen Einsatz für die Verbesserung der sozialen Lage der Freien Kollegen:innen.
    Lieber Alexander, ich wünsche sehr, du findest dort oben einen akzeptablen Ringrichter. Harald
  • Konstantin Tsakalidis
    vor 2 Wochen
    viele von uns wären ohne Deine Arbeit nie an punkt gekommen, an dem sie jetzt sind. Deshalb finde ich den Vorschlag von Werner Schretzmeier gut: Der Alexander Opitz Preis! Thank you Alex!
  • Martin Huber
    vor 1 Woche
    Ich schließe mich an mit allem, was man so Wunderbares mit und über Alexander über die Jahre seines so unglaublichen Wirkens hier zum Abschied in besten Erinnerungen über ihn lesen kann. Es ist wirklich eine Freude, wenn man sich - und wenn auch nur an den Rändern - als Teil der Ära Opitz fühlen zu dürfen glaubt und am liebsten gleich weiter seitenlang mit schreiben will, die Anschübe, die Anstöße, die Begegnungen, die Erinnerungen und vor allem, die Entwicklung der Freien Szene. Das Gefühl von Dank überwiegt auch, was fast wie unvermeidlich erschien und jetzt in diese große Trauer seines so frühen Sterbens geführt hat.
  • Winfried Wrede
    vor 1 Woche
    Lieber Alexander
    Was für ein Schock. Ich bin traurig. Deine Offenheit, immer ansprechbar, immer bereit intensiv zuzuhören, zu verstehen und mit Herz und Humor zu beraten, und das dann noch bei einem Riesenschnitzel...oh ha, und was mach ich jetzt mit dem Grünkohl? Mach es gut!Und nochmals ein dickes Dank an Dich als wirklich tollen Kollegen! Auch imm Namen von flausen+. Winfried
  • Vorstand und Team des Fonds Darstellende Künste
    vor 1 Woche
    Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Alexander Opitz, Geschäftsführer des Landesverbandes Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. (LaFT BW) erfahren.

    Alexander Opitz hat für die freien darstellenden Künste gelebt. Jahrelang arbeitete er als Schauspieler, leitete das Harzer Bergtheater Thale und brachte sein Wissen später bundesweit in die Freien Darstellenden Künste ein.

    Von 2006 bis 2015 war er Vorsitzender des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste e.V. (BFDK) und stellte in dieser Zeit entscheidende Weichen für die Zukunft der freien darstellenden Künste. Seinem Einsatz und Engagement verdankt die Theaterszene eine eigene Verbandsgeschäftsstelle bzw. deren Förderung durch den Bund. Für freie Bühnenkünstler*innen erwirkte er, dass diese sich in der Bayerischen Versorgungskammer versichern können – ein entscheidender Schritt für eine bessere Absicherung.

    Der Fonds Darstellende Künste und sein Vorstand trauern um eine herausragende Persönlichkeit, die die freien darstellenden Künste entscheidend geprägt hat.
  • Dietrich Oberländer
    vor 6 Tagen
    Ich habe Alexander das erste Mal in Nürnberg zur Tanzplattform persönlich kennengelernt. Es war sofort ein Funke der ähnlichen Sichtweisen in fachlichen wie lebenstechnischen Fragen zwischen uns zu spüren. Er war ein Kämpfer für die Sache, dabei gerade heraus, klar und mit Nachdruck vertretend. Einer mit einem immensen Arbeitspensum, verbunden mit fehlender Selbstschonung.
    Dabei kam allerdings Spass und Lachen bei weiteren gelegentlichen Treffen nicht zu kurz.
    Ein großer Verlust für die Freie Theaterarbeit, für jeden Einzelnen von uns.
    Alexander, ich bin betrübt, Gute Reise!
  • Rainer Escher
    vor 5 Tagen
    Was für ein Verlust. Ich habe immer seine Energie bewundert. Seinen Willen, das zu erreichen, was er sich vorgenommen hat.

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