Der Vorstand

Der Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. (LaFT BW) repräsentiert mit Engagement und Professionalität die Interessen der Freien Darstellenden Künstler und Künstlerinnen in der Region.

Der Vorstand des LaFT BW wird von Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt und bestehend seit Mai 2024 aus Luise Leschik, Laura Heinecke, Ricarda Walter, Andreas Jendrusch und Florian Kaiser.

Der Vorstand setzt sich im Auftrag der Mitgliedschaft für die Förderung und Unterstützung der Tanz- und Theaterszene in Baden-Württemberg ein. Mit einer Vision und einer starken Stimme arbeitet der Vorstand daran, die künstlerische Vielfalt und die kulturelle Bedeutung des Freien Tanzes und Theaters zu erhalten und weiterzuentwickeln. Durch ihre Arbeit gewährleistet der Vorstand, dass die Mitglieder des LaFT BW eine solide Plattform für Austausch, Vernetzung und professionelle Entwicklung erhalten.

Kontakt

Vorstand LaFT BW
vorstand@laftbw.de

Luise Leschik

Biografie

Luise Leschik studierte Drama and Theatre Studies in Wales (Großbritannien) & Performance Studies in Hamburg. Als freischaffende Regisseurin und Autorin engagiert sie sich in der freien Szene, arbeitet an Stückentwicklungen und Performances. Sie ist Gründerin des Theaterkollektivs silent ladies_, mit welchem sie feministische Theaterperformances erarbeitet. Zudem arbeitete Luise interdisziplinär mit dem Tanz- und Figurenspiel Kollektiv multipluralwesen von Johannes Blattner zusammen. Als Regisseurin inszenierte sie unter anderem am Theater Heilbronn, sowie dem Landestheater Tübingen

Andreas Jendrusch

Biografie

Andreas Jendrusch studierte von 1998 - 2003 in Bremen und Freiburg Schauspiel. Engagements führten ihn u. a. an das Nationaltheater Mannheim, das Hans-Otto-Theater Potsdam, das Zimmertheater Rottweil und die Kaserne in Basel. Ab der Spielzeit 2007/2008 war er fünf Jahre festes Ensemblemitglied an der Mittelsächsischen Theater und Philharmonie GmbH und spielt dort rauf und runter, kreuz und quer, von Neben- bis Titelrolle. Danach folgten Engagements am Societätstheater und der Comödie in Dresden, der Landesbühne Radebeul sowie dem Theater der Stadt Aalen. 2014 hat er das Regionentheater aus dem schwarzen Wald als Profiensemble im ländlichen Raum gegründet. Bei Zeit und Angebot arbeitet er noch als Synchronsprecher, Moderator und vor der Kamera. Ausführlichere Informationen zu seiner Person auf seiner Internetseite: www.andreasjendrusch.de.

Laura Heinecke

Biografie

Laura Heinecke ist seit 2008 Tanzschaffende in der freien Szene mit Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in Freiburg. In ihren künstlerischen Arbeiten verhandelt sie gesellschaftliche Themen. Dies vor Allem über eine lebendige Bildsprache, Nahbarkeit und einer klaren Ästhetik, zuletzt mit dem Stück ‚Feierlichkeiten zur Beerdigung des Kapitalismus‘. Über die künstlerische Arbeit hinaus engagiert sie sich in der Freien Szene Freiburgs, so zum Beispiel bei der Gründung des tanznetz|freiburg und der jahrelangen Begleitung des Begegnungs- und Forschungsformat LABORMANIFEST. Seit 2023 ist sie im Beirat des tanznetz|freiburg.

„Mir liegt die Zukunft von uns allen sehr am Herzen und ich erfahre immer wieder, wie man innerhalb seines Wirkungskreises viel Positives bewirken kann. Dies fängt beim Umgang mit jeden Mensch, mit jedem Ding, mit jedem Bühnenbild, mit jeder Begegnung an. So ist mir ein wertschätzender Umgang mit allen Ressourcen und echte Nachhaltigkeit auf mehreren Ebenen sehr wichtig.

Ich habe große Lust mit anderen den Wandel unseres Verbandes aktiv mit zu gestalten, ehrlich und offen die Notwendigkeiten an zu schauen und sinnvolle Lösungen zu finden. Ich freue mich auf ein kollektives und konstruktives Arbeiten auf Augenhöhe, Bedürfnis- und Lösungsorientiert.“

Ricarda Walter

Biografie

Ricarda Walter ist freischaffende Künstlerin und Performerin aus Mannheim und arbeitet an der Schnittstelle Tanz, Theater, Video und Installation. Im Fokus der meist orts-spezifischen Arbeiten liegt die Dekonstruktion und Überschreibung von gesellschaftlichen Prozessen und tradiertem, kollektivem Handeln. Sie studierte in Heidelberg Ethnologie und Philosophie mit Schwerpunkt auf visueller und Medienanthropologie. Seit 2010 arbeitet sie mit verschiedenen Künstler*innen und Organisationen vor allem im Raum Mannheim und Heidelberg, darunter Theater Performance Kunst RAMPIG oder Ensemble Divers und seit 2024 ist sie für die Produktionsleitung im zeitraumexit in Mannheim verantwortlich.

Florian Kaiser

Biografie

Florian Kaiser gründete 2015 die Wanderbühne Theater Carnivore. Seine Ausbildung zum Schauspieler erhielt er in Besançon, (Frankreich) und in Berlin. Unterricht in Mime und Physical Theatre hatte er bei Elke Kaiser und Nils-Zdeněk Kühn. Noch als Student hat er unter der Regie von Robert Wilson am Berliner Ensemble gearbeitet und sich nebenher als Stuntman im Spreepark Berlin finanziert. Nach erfolgreichem Studienabschluss erhält er ein mehrjähriges Engagement an der Komödie Kassel. Weiterhin war er für die Sommerfestspiele Oppenheim, die Schlossfestspiele Ettlingen, das Boulevard Münster, für das Torturmtheater Sommerhausen und das Living Theatre tätig. Mit dem ehemaligen Direktor der Komödie Kassel, Roland Heitz, gründet er die „Kleine Komödie Weinheim“ und realisiert von 2007-2008 sechs Produktionen. Darunter „Aus dem Staub“ von Hans Jürgen Kugler und „Fast Faust“ von Albert Frank. 

2013 erschien seine erste Komödie „Bezahlt wird immer!“ im Theaterverlag Hofmann-Paul. Die Uraufführung fand am 6.2.2015 in der Schauspiel Manufaktur Nördlingen unter der Regie von Nico Jilka statt. Seine Komödie „Wer einmal stirbt, den braucht man nicht…“ wurde im September 2023 am Akzenttheater Wiesbaden uraufgeführt. Für die Wanderbühne Theater Carnivore inszenierte er mehr als 10 Stücke und fünf Uraufführungen. Darunter eine Dramatisierung des West-östlichen Divan. 2022 wurde Theater Carnivore in der Kategorie „Bestes Outdoorkonzept“ für den Weltenbauer Award der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft nominiert.